Wichtige
Aufgabenfelder der sonderpädagogischen Diagnose-
u.
Förderklassen (DFK / DiaFö)
(Sogenannte
Sonderpädagogische Diagnose und Förderklassen gibt
es in Bayern
an den Sonderpädagogischen Förderzentren,an
den Schulen zur individuellen Lenrnförderung
und an Schulen
zur individuellen Sprachförderung. Sie sind gedacht für
Kinder, bei denen aufgrund
individueller Entwicklungsumstände
ein erfolgreicher Schuleintritt in die Grundschule erschwert
erscheint.
In den anderen Bundesländern gelten m.
W. ähnliche Voraussetzungen.
Durch eine
individuelle, an den jeweiligen Lernerschwernissen orientierte,
Gestaltung
von Diagnostik, Unterricht, Förderung und
Therapie, soll eine grundlegende Bildung
und eine optimale
Persönlichkeitsentwicklung erreicht werden.
Helfen, Bewältigungsstrategien für die erschwerten Lebens- und Entwicklungsum-stände aufzubauen.
Die Kinder
spielerisch und zielstrebig durch ganzheitiche Förderung an das
schulische
Lernen heranzuführen.
Lernstörungen
abzumildern oder zu beheben, Entwicklungsrückstände
aufzuholen,
kompensatorische Fähigkeiten zu entwickeln und
individuelle Stärken zu entfalten.
Sozialverhalten, Sprachfähigkeit und -bereitschaft der Kinder zu fördern
In einer von
Vertrauen und Sicherheit getragenen Atmosphäre in der
Kleingruppe den
Aufbau einer positiven Grundhaltung zu
ermöglichen.
Der
Unterricht in der DFK erfolgt nach dem Lehrplan der Jahrgangsstufen 1
und 2 der
Grundschule, verteilt auf drei Jahre.
Eine
Rückführung an die Grundschule ist jederzeit möglich,
wenn es die schulischen
Leistungen des Kindes als sinnvoll
erscheinen lassen.
Individualisierung,
Differenzierung, entdeckendes und spielerisches Lernen mit
allen
Sinnen sollten den Unterrichtsalltag der DFK bestimmen.
Die
inhaltliche Grundidee der DFK geht auf die pädagogischen und
neuropsychologischen
Grundlagen des Teilleistungskonzeptes nach J.
Ayres zurück.
Aus der Erkenntnis, dass Lernen erst bei einem funktionierenden Zusammenspiel aller
basalen, sensorischen und motorischen Funktionen möglich ist, gilt es differenziert
Teilleistungsstörungen innerhalb dieses Systems zu diagnostizieren und entsprechende
Fördermaßnahmen zu erarbeiten.
Vereinfacht
ausgedrückt: Sensorische Reize sind eine wichtige Nahrung"
des Gehirns.
Eine optimale Hirnfunktion erfordert einen konstanten
Fluss von Reizen, besonders vom
Körper
her.
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